Stephansplatz

Stephansplatz

Sehenswürdigkeit

1. Bezirk – Innere StadtKostenlos

Über das Erlebnis

Der Stephansplatz ist das pulsierende Herz von Vienna. Er ist der „Kilometer Null“ der Stadt – der exakte Punkt, an dem alle österreichischen Entfernungen beginnen. Sobald man die U-Bahn-Station verlässt, werden die Sinne sofort gefordert. Man hört das rhythmische Klappern der Fiaker-Pferdekutschen und das Streichen von Cellobögen der Straßenmusikanten. Alles hier geschieht im Schatten von St. Stephen’s Cathedral. Dieser gotische Gigant prägt die Skyline mit seinem 136,7 Meter hohen Südturm und einem Dach, das mit 230.000 Glasurziegeln gedeckt ist. Doch der Platz ist kein Museumsstück. Direkt gegenüber dem alten Stein steht das Haas-Haus. 1990 von Hans Hollein erbaut, spiegelt seine geschwungene Glasfassade die Kathedraltürme wider – ein kühner, postmoderner Gruß an die Traditionalisten. Unter den Füßen geht die Geschichte noch tiefer: Die Virgilkapelle, eine Kapelle aus dem 13. Jahrhundert, lag jahrhundertelang vergessen, bis sie in den 1970er Jahren beim U-Bahn-Bau entdeckt wurde. Man kann sie heute noch über das Zwischengeschoss der Station erreichen. Ob man nun auf dem Graben nach Luxuslabels sucht oder sich einfach bei einer Melange das Treiben ansieht – hier beginnt Vienna.

Fotos

Stephansplatz — photo 2
Stephansplatz — photo 3
Stephansplatz — photo 4
Stephansplatz — photo 5
Stephansplatz — photo 6
Stephansplatz — photo 7
Stephansplatz — photo 8
Stephansplatz — photo 9
Stephansplatz — photo 10
Stephansplatz — photo 11
Stephansplatz — photo 12
/

Geschichte & Bedeutung

Stephansplatz — historic view

Der Stephansplatz lag bis etwa 1200 außerhalb der Stadtmauern. Er wuchs zusammen mit der Kathedrale, die 1147 als romanische Kirche begann, bevor sie vollends gotisch wurde. Jahrhunderte lang teilte eine Häuserzeile den Platz in zwei Hälften. Diese wurde Ende des 19. Jahrhunderts abgerissen, um die gewaltige Plaza zu schaffen, die man heute sieht. Den größten Umbruch brachten die 1970er Jahre, als der U-Bahn-Bau die verborgene Virgilkapelle ans Licht brachte. 1990 ersetzte das Haas-Haus ein kriegsbeschädigtes Gebäude und verlieh dem Platz seinen berühmten Mix aus mittelalterlicher Beständigkeit und modernem Glas.

Die Architektur

Stephansplatz — Die Architektur

Die Atmosphäre hier ist ein absolutes Aufeinandertreffen der Epochen. St. Stephen’s Cathedral ist das offensichtliche Schwergewicht. Er ist ein Kalkstein-Riese mit einem Zickzack-Dach, auf dem der habsburgische Doppeladler prangt. Die Einheimischen nennen den Südturm liebevoll „Steffl“, und er ist seit dem 12. Jahrhundert der Orientierungspunkt der Stadt. Aber schauen Sie nicht nur auf das Alte. Das Haas-Haus von Hans Hollein steht direkt gegenüber. Als es 1990 eröffnet wurde, wurde es gehasst – man dachte, Stahl und Glas würden das mittelalterliche Flair ruinieren. Heute ist es ein lokaler Favorit, weil der geschwungene Spiegel die Kathedrale perfekt einfängt. Schauen Sie weiter und Sie entdecken das Erzbischöfliche Palais am Stephansplatz 7, ein frühbarockes Juwel von 1641. Es ist eine Mischung, die eigentlich nicht funktionieren sollte, aber sie tut es. Alles wirkt lebendig und echt, nicht wie eine Kulisse.

Die Umgebung

Stephansplatz — Die Umgebung

Der Stephansplatz ist der ideale Ausgangspunkt für den Rest der Inneren Stadt. Gehen Sie nach Westen und Sie befinden sich auf dem Graben. Früher war dies ein römischer Graben, heute ist er der Ort für High-End-Boutiquen und die massive Pestsäule. Diese wurde von Kaiser Leopold I. nach dem Ende der Epidemie von 1679 errichtet. Im Süden zieht Sie die Kärntner Straße in Richtung Staatsoper. Es ist eine belebte Strecke voller Geschäfte und Cafés. Halten Sie Ausschau nach dem Stock-im-Eisen an der Ecke des Palais Equitable – ein mittelalterlicher Baumstamm, der als Glücksbringer voller Nägel geschlagen wurde. Wenn die Massen zu dicht werden, biegen Sie in die Seitenstraßen wie die Blutgasse oder Domgasse ab. Mozart lebte ganz in der Nähe, und diese Gassen fühlen sich mit ihren ruhigen Innenhöfen und versteckten Beisln immer noch wie das Mittelalter an.

Fotografie-Guide

Stephansplatz — Fotografie-Guide

Ein gutes Foto erfordert hier Planung. Der Platz ist eng und die Kathedrale gewaltig. Sie benötigen ein Weitwinkelobjektiv, um den gesamten 136,7-Meter-Turm auf ein Bild zu bekommen. Wenn Sie keines haben, konzentrieren Sie sich auf die Details. Die Dachziegel sind am Morgen von der Nordseite aus am schärfsten. Für den klassischen „Alt trifft Neu“-Shot nutzen Sie die Fenster des Haas-Haus als Spiegel für die Kirchturmspitzen. Gehen Sie am späten Nachmittag hin, wenn die Sonne den Stein trifft und ihn golden färbt. Wenn Sie die Ausdauer haben, kaufen Sie Tickets für den Südturm. Der Aufstieg über 343 Stufen ist hart für die Knie, aber der Blick aus der Vogelperspektive auf den Platz und die Fiaker ist unschlagbar. Im Winter ist der Blick von oben auf die Lichter des Marktes pures Gold.

Touren & Erlebnisse in der Nähe

Erstklassige Touren und Erlebnisse mit Start nahe Stephansplatz.

Wichtige Tipps für Besucher

  • Den Massen entgehen

    Kommen Sie vor 9:00 Uhr, wenn Sie ein sauberes Foto der Kathedrale ohne tausend Touristen im Bild haben möchten.

  • Ab in den Untergrund

    Lassen Sie die Virgilkapelle nicht aus. Sie ist eine Zeitkapsel aus dem 13. Jahrhundert, die direkt in der U-Bahn-Station Stephansplatz versteckt liegt.

  • Der Spiegeltrick

    Richten Sie Ihre Kamera auf die Glasfassade des Haas-Haus, um die Reflexion der Kathedrale für das beste Foto auf dem Platz einzufangen.

  • Winterzauber

    Wenn Sie von Mitte November bis Dezember hier sind, lassen Sie die Einkaufszentren links liegen und besuchen Sie das Weihnachtsdorf für heißen Glühwein und Kunsthandwerk.

  • Beinarbeit

    Steigen Sie die 343 schmalen Stufen des Südturms hinauf. Es ist eng, aber der Blick über die Dachziegel ist jede Anstrengung wert.

Beste Reisezeit

"Besuchen Sie den Platz vor 9:00 Uhr für etwas mehr Freiraum oder im Dezember, wenn die Stände des Weihnachtsmarktes den Platz einnehmen."

Hotels in der Nähe

Boutique Hotel Am Stephansplatz

1 Min. Fußweg (81m)

Direkter Blick auf den Stephansdom mit freier Sicht auf den Steffl von den Zimmern und dem Café · Über 100 Original-Holzskulpturen des rumänischen Künstlers Daniel Bucur im gesamten Hotel

Preis ab 250 €/Nacht

Verfügbarkeit prüfen
Hotel Royal

2 Min. Fußweg (121m)

Dachterrassen-Restaurant Settimo Cielo mit Panoramablick auf den Stephansdom · Ristorante Firenze Enoteca mit Wiens größter Chianti-Classico-Weinsammlung

Preis ab 180 €/Nacht

Verfügbarkeit prüfen
Hotel Kaiserin Elisabeth

2 Min. Fußweg (176m)

Unschlagbare Lage nur wenige Schritte vom Stephansdom und der Kärntner Straße entfernt · Historisches Gebäude aus dem 14. Jahrhundert, per kaiserlichem Erlass 1860 nach Kaiserin Sisi benannt

Preis ab 215 €/Nacht

Verfügbarkeit prüfen

Restaurants in der Nähe

Häufig gestellte Fragen

Wie komme ich mit öffentlichen Verkehrsmitteln zum Stephansplatz?
Nehmen Sie die U-Bahn-Linien U1 oder U3 direkt zur Station Stephansplatz, deren Ausgänge direkt im Zentrum des Platzes liegen. Dies ist der bequemste Weg, um die Innere Stadt von überall in Vienna zu erreichen.
Warum ist der Stephansplatz als Kilometer Null bekannt?
Der Platz ist das geografische Zentrum der Stadt und dient als Punkt, von dem aus alle Entfernungen in Österreich gemessen werden. Seine zentrale Lage an der Kreuzung wichtiger Fußgängerzonen macht ihn zum Haupttreffpunkt für Einheimische.
Wo ist der beste Fotospot am Stephansplatz?
Für eine einzigartige Aufnahme fangen Sie die Spiegelung der Kathedrale in den geschwungenen Glasfenstern des modernen Haas-Haus-Gebäudes ein. Die bunten Dachziegel der Kathedrale lassen sich am besten am Vormittag von der Nordseite des Platzes aus fotografieren.
Welche Sehenswürdigkeiten liegen in Gehweite zum Stephansplatz?
Sie können bequem zur Einkaufsstraße Graben, zum historischen Mozarthaus und zur Kaiserlichen Schatzkammer laufen. Das Areal dient als perfekter Startpunkt für einen Rundgang durch den Hofburg-Komplex.
Gibt es am Stephansplatz einen Weihnachtsmarkt?
Ja, von Mitte November bis Dezember findet hier ein traditioneller Markt statt, dessen Stände sich um die Kathedrale gruppieren. Er ist berühmt für seine elegante Atmosphäre und den Fokus auf authentisches österreichisches Kunsthandwerk.
Gibt es traditionelle Geschäfte am Stephansplatz zu besuchen?
Hier finden Sie den Flagship-Store von Manner, wo Sie die kultigen rosa Packungen der Wiener Haselnusschnitten kaufen können. In den umliegenden Straßen befinden sich zudem historische Boutiquen und traditionelle österreichische Glaswarengeschäfte.
Was sollte ich beim Besuch des Stephansplatzes und der Kathedrale tragen?
Tragen Sie bequeme Wanderschuhe, um sich den ganzen Tag gut auf dem Steinpflaster bewegen zu können. Wenn Sie das Innere der Kathedrale besichtigen möchten, achten Sie aus Respekt darauf, dass Schultern und Knie bedeckt sind.
Ist ein Besuch am Stephansplatz nach Einbruch der Dunkelheit sicher?
Die Gegend ist sehr sicher und bleibt auch nach Sonnenuntergang belebt, mit viel Licht und Menschen. Wie bei jedem großen Touristenzentrum sollten Sie auf Ihre Umgebung achten und Ihre persönlichen Gegenstände in Menschenmengen sicher aufbewahren.
Wie sind die Öffnungszeiten von Stephansplatz?
Täglich 24 Stunden (Platz zugänglich); Kathedrale und Attraktionen variieren
Wie viel kostet der Eintritt bei Stephansplatz?
Kostenlos (Domtürme und unterirdische Kapelle kosten ca. €6-€7)
Wie viel Zeit sollte ich für Stephansplatz einplanen?
Ein typischer Besuch dauert 1-2 Stunden. Besuchen Sie den Platz vor 9:00 Uhr für etwas mehr Freiraum oder im Dezember, wenn die Stände des Weihnachtsmarktes den Platz einnehmen.
Ist Stephansplatz barrierefrei zugänglich?
Der Platz ist mit glattem Granit gepflastert, der für Rollstühle leicht befahrbar ist. Die U-Bahn-Station verfügt über zuverlässige Aufzüge, die von den Bahnsteigen zur Straßenebene führen.

Auf einen Blick

Eintrittspreis
Kostenlos (Domtürme und unterirdische Kapelle kosten ca. €6-€7)
ÖffnungszeitenTäglich 24 Stunden (Platz zugänglich); Kathedrale und Attraktionen variieren
Besuchsdauer1-2 Stunden
AdresseStephansplatz, 1010 Wien, Austria
BarrierefreiheitDer Platz ist mit glattem Granit gepflastert, der für Rollstühle leicht befahrbar ist. Die U-Bahn-Station verfügt über zuverlässige Aufzüge, die von den Bahnsteigen zur Straßenebene führen.

Tickets buchen — ViatorTickets buchen — GetYourGuide
Sofortige Bestätigung Kostenlose Stornierung bis 24 Std. vor Beginn
Innere Stadt

Das Viertel

1. Bezirk: Innere Stadt

Reiseführer lesen

Kategorien & Stimmung

Must VisitArchitekturGeschichteKostenlose AttraktionWahrzeichenFotografieWeihnachtsmarktGeheimtipp
Loading map...

Wir verwenden Cookies zur Analyse, um Ihr Erlebnis zu verbessern. Datenschutzrichtlinie