
Siebensternbräu
Leger
Das Erlebnis
Erwarten Sie im Siebensternbräu keine weißen Tischdecken oder gedämpftes Flüstern. Seit 1994 fungiert dieses Kraftzentrum in Neubau als inoffizielles Wohnzimmer des 7. Bezirks. Es ist teils klassisches Wiener Wirtshaus, teils experimentelle Mikrobrauerei. Kupferkessel dominieren den Raum und produzieren unfiltrierte Biere, die mit Wiener Quellwasser gebraut werden. Hier treffen Studenten der nahen Universität auf Urgesteine des Viertels und Reisende, die sich abseits der Ringstrasse gewagt haben. Das Essen ist kompromisslos: Wir sprechen von riesigen Portionen Schweinsbraten und Schnitzel, die eine kleine Armee satt machen könnten. Im Winter ist der holzgetäfelte Innenraum der perfekte Rückzugsort, und sobald die Sonne scheint, lockt der begrünte Innenhof. Es ist laut, lebendig und völlig ohne Allüren. Bestellen Sie ein Seidel des berühmten Chilibiers, schnappen Sie sich eine warme Brezn und lassen Sie sich nieder. So schnell werden Sie nicht wieder gehen wollen.
Spezialitäten des Hauses
Traditional Schweinsbraten
Ein Eckpfeiler der österreichischen Hausmannskost: Zarter Schweinsbraten, der bei der kleinsten Berührung zerfällt, serviert mit würzigem Sauerkraut und einem riesigen, flaumigen Erdäpfelknödel.
7Stern Cordon Bleu
Eine raffinierte Interpretation des Klassikers: Dieses massive Schnitzel ist großzügig mit herzhaftem Speck, würzigem Feta und aromatischem Ajvar gefüllt.
Viennese Käsespätzle
Eine deftige, rustikale Pfanne mit weichen Eierspätzle, die heiß mit reichlich geschmolzenem Regionalkäse überbacken und mit einem Berg knuspriger Röstzwiebeln gekrönt wird.
Steirische Würstel
Eine herzhafte steirische Wurstspezialität mit geschmolzenem Käse, perfekt knackiger Haut und einem würzigen Geschmack, der ideal zu einem kühlen Lagerbier passt.
Die Highlights der Karte
Die Küche hier setzt nicht auf Subtilität, sondern auf ehrliche, bodenständige österreichische Kost. Beginnen Sie mit dem Schweinsbraten: Ein Berg aus langsam geröstetem Fleisch, serviert mit einem Erdäpfelknödel von der Größe einer Grapefruit und einer Portion scharfem Sauerkraut. Wenn Sie eine Variation eines Klassikers suchen, probieren Sie das 7Stern Cordon Bleu. Die Füllung aus Speck, Feta und Ajvar sorgt für eine rauchige Note, die man in einem traditionellen Gasthaus so nicht findet. Auch Vegetarier kommen auf ihre Kosten, denn das Publikum in Neubau verlangt nach Optionen. Die Quinoa-Zucchini-Laibchen mit Tomatenragout sind tatsächlich gut und kein bloßer Alibi-Nachtrag. Der wahre Sieger sind jedoch die Käsespätzle. Sie kommen in einer zischenden gusseisernen Pfanne, versunken in geschmolzenem Bergkäse und getoppt mit einem Wald aus Röstzwiebeln. Jedes Gericht ist darauf ausgelegt, eine Nacht mit ordentlich Bier zu überstehen. Kombinieren Sie die Schärfe des Chilibiers mit einem Gulasch oder mildern Sie eine fettige steirische Wurst mit einem spritzigen Wiener Hellen ab. Es ist ehrliches Essen zu einem fairen Preis.
Vibe & Publikum
Das Siebensternbräu ist das Gegenteil des steifen, formalen Vienna, das man von Postkarten kennt. Es ist laut. Es ist chaotisch. Es ist wunderbar. Das Interieur besteht aus robustem Eichenholz und klirrenden Gläsern. Man sitzt an langen Gemeinschaftstischen, an denen Gespräche quasi vorprogrammiert sind. Wer nach oben schaut, sieht das Brauteam an den Kupferkesseln arbeiten, während unten gegessen wird. Das Publikum ist bunt gemischt: Senioren aus der Nachbarschaft, die über die Tageszeitung debattieren, sitzen neben Backpackern, die ihre nächste Route planen. Studenten der umliegenden Kunstschulen halten die Energie hoch. Im Sommer ist der Schanigarten das Maß aller Dinge. Dieser Innenhof liegt im Schatten von Bäumen und bleibt angenehm kühl, selbst wenn der Asphalt der Stadt schmilzt. Er ist eine echte urbane Flucht. Erwarten Sie nur nicht, an einem Freitagabend um 19:00 Uhr einfach so einen Tisch zu finden. Dieser Ort ist ein Magnet. Reservieren Sie im Voraus oder bereiten Sie sich darauf vor, mit einem Bier in der Hand an der Bar zu warten – wahrlich kein schlechtes Schicksal.
Warum die Wiener es lieben
Die Einheimischen bleiben treu, weil das Siebensternbräu sich nicht verbogen hat. Während große kommerzielle Brauereien den Rest der Stadt übernahmen, blieb dieser Ort unabhängig. Hier wurde Craft-Beer gebraut, lange bevor es ein Marketing-Schlagwort war. Das Bier ist unfiltriert und nicht pasteurisiert – frischer geht es nicht. Die Stammgäste kommen vor allem wegen der ausgefallenen Sorten zurück. Sicher, das Helle ist großartig, aber der Kultstatus beruht auf den saisonalen Spezialitäten. Wir reden hier von feurigem Chilibier, rauchigem Rauchbier und einem überraschend süffigen Hanfbier. Es ist ein Spielplatz für den Braumeister. Abgesehen vom Zapfhahn punktet das Preis-Leistungs-Verhältnis. In einem Viertel, das von Minute zu Minute teurer wird, bleibt das Siebensternbräu ein budgetfreundlicher Zufluchtsort. Hier wird man für faires Geld satt und bekommt dazu erstklassige hausgebraute Biere. Es ist verlässlich, freundlich und genau das, was ein Nachbarschaftspub sein sollte.
Die Atmosphäre
rustikal
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Häufig gestellte Fragen
Benötige ich eine Reservierung für das Siebensternbräu?
Gibt es im Siebensternbräu vegetarische Gerichte?
Gibt es Außenplätze im Siebensternbräu?
Ist das Siebensternbräu für große Gruppen geeignet?
Was muss man im Siebensternbräu unbedingt probieren?
Wie teuer ist ein Essen im Siebensternbräu?
Auf einen Blick

Das Viertel
7. Bezirk: Neubau
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