
Schnitzelwirt
Leger
Das Erlebnis
Kommen Sie nicht für ein romantisches Candle-Light-Dinner zum Schnitzelwirt. Kommen Sie her, weil Sie hungrig sind und wissen wollen, warum sich diese holzgetäfelte Institution in Neubau seit den 70er Jahren behauptet. Es ist ein lautes, schnörkelloses Wirtshaus im 7. Bezirk, in dem das Bier reichlich fließt und die Teller unter den Speisen kaum noch zu sehen sind. Gegründet von Günther und Helene Schmidt, ist dieser Ort die Definition eines Wiener Beisls. Man sitzt an Gemeinschaftstischen und wird von einem Personal bedient, das keine Zeit für Smalltalk hat. Die Mission hier ist simpel: riesige Portionen zu Preisen, die den Rest der Stadt wie Abzocke aussehen lassen. Spezialisiert ist man auf Schweine- und Putenchnitzel, die weit über den Rand des Porzellans ragen. Über fünfzehn Varianten stehen zur Auswahl – von traditionell bis hin zu schräg-kreativ. Es ist voll, es ist lebhaft und genau so sollte sich Vienna anfühlen. Wenn die Sonne scheint, schnappen Sie sich einen Platz im Schanigarten unter den Ahornbäumen in der Neubaugasse. Aber vergessen Sie nicht: Nur Bares ist Wahres.
Spezialitäten des Hauses
Wiener Art Pork Schnitzel
Zwei riesige, goldbraun gebackene Schweineschnitzel, dünn geklopft und perfekt knusprig paniert, serviert mit einer frischen Zitronenspalte auf einem übervollen Teller.
Schnitzel a la Mexico
Eine herzhafte und pikante Variation des Klassikers, großzügig gefüllt mit einer kräftigen Mischung aus Paprika, Champignons und Schinken.
Gebackener Käse
Dicke, köstliche Käsescheiben, die paniert und frittiert werden, bis sie innen wunderbar schmelzen – eine Wohlfühl-Alternative für Vegetarier.
Erdäpfelsalat
Ein traditioneller Wiener Kartoffelsalat aus zarten Erdäpfeln in einer spritzigen Senf-Vinaigrette, die perfekt mit der Reichhaltigkeit des gebackenen Fleisches kontrastiert.
Die Highlights der Speisekarte
Die Karte beim Schnitzelwirt ist eine Liebeserklärung an die Fritteuse. Man kommt wegen des klassischen Schweineschnitzels Wiener Art. Es wird in Form von zwei gigantischen, goldbraunen Fladen serviert, deren Verzehr meist einen taktischen Plan erfordert. Wer experimentierfreudig ist, wählt das „Schnitzel a la Mexico“, gefüllt mit Schinken, Pilzen und einer Prise Paprika. Zudem gibt es ein solides Prager Schnitzel und ein mächtiges Cordon Bleu. Lassen Sie auf keinen Fall den Erdäpfelsalat aus. Dieser spritzige, senflastige Kartoffelsalat ist das Einzige, was Sie vor dem totalen Food-Koma bewahrt, da er das Fett perfekt ausgleicht. Überraschenderweise denkt die Küche auch an fleischlos Lebende: Das hausgemachte Seitan-Schnitzel ist ein echter Gewinn und der Gebackene Käse ist pures Comfort Food. Spülen Sie alles mit einem kalten lokalen Fassbier herunter – es gibt keinen anderen Weg.
Vibe & Publikum
Stellen Sie sich auf Lärm ein. Der Schnitzelwirt ist ein energiegeladenes Zentrum österreichischer Wirtshauskultur, in dem das Klappern des Bestecks niemals aufhört. Die Einrichtung besteht aus dunklem Holz und Old-School-Charme, aber niemand schaut hier auf die Wände. Sie werden an langen Tischen neben Studenten der nahen Uni, Familien aus der Nachbarschaft und Reisenden, die dem Duft von Bratfett gefolgt sind, zusammenrücken. Geselligkeit ist hier Standard. Man beginnt das Essen allein und endet es beim Anstoßen mit einem einheimischen Fremden. Der Service ist typisch Vienna: schnell, effizient und direkt. Nehmen Sie die Schroffheit nicht persönlich – es gibt eine Schlange vor der Tür und viele Teller zu bewegen. Halten Sie Ihre Bestellung einfach und Ihr Bargeld bereit. Karten werden nicht akzeptiert und Firlefanz gibt es nicht.
Warum die Locals es lieben
In einem Viertel voller teurer Boutiquen und Hipster-Cafés ist der Schnitzelwirt ein Bollwerk für die arbeitende Bevölkerung und Preisbewusste. Die meisten Hauptgerichte liegen zwischen zehn und dreizehn Euro – ein echtes Schnäppchen. Viele Einheimische teilen sich eine Portion und gehen trotzdem pappsatt nach Hause. Es geht um Beständigkeit: Die Rezepte haben sich seit fünfzig Jahren nicht geändert, ebenso wenig wie die Weigerung, die Portionen zu verkleinern. Das Lokal ist der verlässliche Anker des 7. Bezirks. Wenn es warm wird, ist der Schanigarten der beste Platz in Neubau. Unter Ahornbäumen mit einem knusprigen Schnitzel zu sitzen und das Treiben auf der Straße zu beobachten, ist ein echtes lokales Ritual. Es ist nicht schick – es ist genau richtig.
Die Atmosphäre
lebhaft
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Häufig gestellte Fragen
Muss ich im Schnitzelwirt reservieren?
Was sind die Spezialitäten im Schnitzelwirt?
Gibt es vegetarische Gerichte im Schnitzelwirt?
Bietet der Schnitzelwirt Sitzplätze im Freien an?
Ist der Schnitzelwirt für große Gruppen geeignet?
Wie ist das Preisniveau im Schnitzelwirt?
Auf einen Blick

Das Viertel
7. Bezirk: Neubau
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