
Schokoladenmuseum Wien BO-YO
Museum
Über das Erlebnis
Erwarten Sie keine ehrwürdige, verstaubte Galerie. Das Chocolate Museum Vienna BO-YO im Bezirk Margareten ist ein interaktives Erlebnis für Naschkatzen. Während die klassischen Kaffeehäuser der Stadt die formelle Seite der Tortenkultur abdecken, dürfen Sie hier selbst Hand anlegen. Schon beim Eintreten steigt Ihnen der Duft von geröstetem Kakao in die Nase. Der Ort ist eine Mischung aus Boutique-Ausstellung und Schauküche. Verfolgen Sie den Weg der Schokolade von ihren 3.000 Jahre alten aztekischen Wurzeln bis zum Habsburger Hof, aber der wahre Spaß liegt im Kuriosen: Halten Sie Ausschau nach dem massiven Schokoladenhai und den Statuen aus Kakao. Sie sind tolle Fotomotive, aber der eigentliche Grund für einen Besuch sind die Workshops. Tauschen Sie Ihren Mantel gegen eine Schürze und lernen Sie, Schokolade wie ein Profi zu temperieren. Ob Sie Trüffel spritzen oder Mozartkugeln rollen – das schlägt das bloße Starren auf eine Vitrine um Längen. Die perfekte Alternative, wenn das Wetter in Vienna grau wird und Sie eine Pause vom traditionellen Sightseeing brauchen.
Geschichte & Bedeutung

Die Geschwister Jovana und Bojan Misaljevic gründeten BO-YO im Jahr 2018. Ursprünglich befand es sich im Prater, eingebettet zwischen dem Riesenrad und Madame Tussauds. Dort gewann es durch seine massiven Skulpturen und Hightech-Roboterguides schnell an Bekanntheit. Doch die Gründer wünschten sich mehr Platz für die Produktion. Im April 2022 verließen sie den Vergnügungspark für einen eigenen Standort in der Schönbrunner Straße 99. Nach einer umfassenden Renovierung der Produktionsbereiche wurde am 2. Dezember 2022 neu eröffnet. Heute ist es ein pulsierendes Workshop-Zentrum, das die Schokoladenleidenschaft der Stadt interaktiv erlebbar macht.
Führungen & Programme

Die Workshops sind hier das Hauptereignis. Vergessen Sie passives Zuschauen und schnappen Sie sich einen Spatula. Das Programm „Be a Chocolatier for a Day“ ist der Publikumsliebling. Sie erhalten Profi-Equipment und ein Guide führt Sie durch den Prozess – Vorkenntnisse in der Küche sind nicht nötig. Sie lernen die Wissenschaft des Temperierens für den perfekten Glanz und den richtigen Knack beim Hineinbeißen. Gestalten Sie drei eigene Tafeln mit Zutaten von gerösteten Nüssen bis hin zu Chiliflocken. Es geht aber nicht nur um Schokotafeln: Probieren Sie „Xocolatl“, das gewürzte Getränk der Azteken, und stellen Sie es mit traditionellen Steinwerkzeugen her. Wer es lokal mag, wählt die Kurse für Pralinen oder die ikonischen, goldverpackten Mozartkugeln. Am Ende gehen Sie mit einer Schachtel Ihrer eigenen Kreationen nach Hause.
Highlights der Ausstellung
Der Museumsbereich ist klein, bietet aber reichlich Stoff für Ihren Social-Media-Feed. Es ist ein kurzweiliger Streifzug durch die Geschichte der Bohne – vom heiligen Getränk Mittelamerikas bis zum Luxusgut europäischer Könige. Die Highlights sind die Skulpturen. Viele dieser massiven Stücke stammen noch vom alten Standort im Prater. Von klassischen Büsten bis hin zu einem riesigen Schokoladenhai aus soliden Blöcken ist alles dabei. Eine beeindruckende Handwerkskunst. Zwischen den Statuen finden Sie Stationen, an denen Sie rohe Kakaonibs und hochwertige Schokoladenproben verkosten können. Zudem zeigen Videos den „Bean-to-Bar“-Prozess. Eine gute Art, die Zeit zu überbrücken, während Ihre eigenen Kreationen im Kühlschrank fest werden.
Touren & Erlebnisse in der Nähe
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workshopWichtige Tipps für Besucher
Buchen Sie Ihren Platz frühzeitig. Die Workshops sind das Herzstück und gerade am Wochenende schnell ausgebucht.
Nutzen Sie Ihre Vienna City Card. Damit erhalten Sie 10 % Rabatt auf die klassischen Workshops und den Mozartkugel-Kurs.
Planen Sie zeitlich passend. Die Ausstellung ist recht klein, planen Sie also keinen Halbtagesausflug ein. Es ist ein kulinarisches Erlebnis, kein Marathon-Museum.
Tragen Sie nicht Ihr bestes Seidenhemd. Sie bekommen zwar eine Schürze, aber geschmolzene Schokolade und Kakaopulver finden oft einen Weg an die Ärmel.
Bringen Sie eine stabile Tasche mit. Sie werden Ihre handgemachten Pralinen und Tafeln mit nach Hause nehmen, und die überstehen den Transport in einer vollen Hosentasche nicht gut.
Beste Reisezeit
"Besuchen Sie das Museum an einem Dienstag- oder Mittwochnachmittag. So umgehen Sie den Wochenendandrang der Familien und haben deutlich mehr Platz an den Temperierstationen."
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