
Figlmüller Bäckerstraße
Leger
Das Erlebnis
Nennen Sie es nicht bloß eine Ausweichmöglichkeit. Während das Original in der Wollzeile den Ruhm einheimst, ist der Standort in der Bäckerstraße der Ort, an dem man wirklich essen möchte. Nur einen kurzen Spaziergang von St. Stephen's Cathedral entfernt, fühlt es sich Welten entfernt von der Enge um die Ecke an. Nach einer umfassenden Renovierung im Jahr 2020 präsentiert sich das Lokal als Meisterstück des modernen Wirtshauses: Ziegelgewölbe, dunkles Holz und Messingakzente wirken edel, aber keineswegs steif. Das Hauptereignis ist seit 1905 unverändert: Man kommt wegen des Schweineschnitzels, das so dünn geklopft wird, dass es wie ein goldener, knuspriger Teppich über den Tellerrand ragt. Im Gegensatz zum Schwesterrestaurant serviert man hier auch das traditionelle Wiener Schnitzel vom Kalb sowie Tafelspitz. Es ist eine lautstarke, stolze Hommage an die Wiener Küche. Zudem zeigt sich das Haus überraschend flexibel: Für vegetarische Begleitung gibt es pflanzliche Schnitzel oder einen würzigen Erdäpfelsalat mit steirischem Kürbiskernöl. Denken Sie unbedingt an die Reservierung – hier spaziert man nicht einfach hinein und findet sofort einen Tisch.
Spezialitäten des Hauses
Figlmüller-Schnitzel
Die legendäre Hausspezialität aus hochwertigem Schweinefleisch, hauchdünn geklopft und in drei verschiedenen Pfannen perfekt goldbraun und herrlich knusprig gebacken.
Classic Veal Wiener Schnitzel
Ein traditioneller österreichischer Klassiker aus bestem Kalbfleisch, sorgfältig in feinen Bröseln paniert und in der Pfanne goldgelb gebacken, für ein zartes Inneres und eine prachtvolle Kruste.
Viennese Tafelspitz
Ein herzhafter Klassiker mit zartem Siedefleisch, serviert im traditionellen grünen Topf mit Schnittlauchsauce, Apfelkren und perfekt gerösteten Erdäpfeln.
Viennese Potato Salad
Eine erfrischende, perfekt abgestimmte Beilage mit hochwertigem Kürbiskernöl – der ideale, gaumenreinigende Begleiter zu jedem gebackenen Hauptgericht.
Kaiserschmarrn
Ein beliebtes Dessert zum Teilen aus luftigen, karamellisierten Teigstücken, warm serviert mit Staubzucker und süßem Fruchtkompott.
Die Highlights der Karte
Wer hier isst, braucht eine Strategie. Beginnen Sie mit dem Figlmüller-Schnitzel vom Schwein – es ist aus gutem Grund die Legende des Hauses. Das Fleisch wird hauchdünn geklopft und in drei separaten Pfannen herausgebacken, um den typischen gewellten, fettfreien Knusper-Effekt zu erzielen. Es ist riesig und einfach perfekt. Für Puristen bietet die Karte in der Bäckerstraße auch das Wiener Schnitzel vom Kalb an, das in der Filiale Wollzeile nicht serviert wird. Wenn es mal nichts Gebackenes sein soll, wählen Sie den Tafelspitz: Ein Kupfertopf voll zartem Rindfleisch, serviert mit würziger Schnittlauchsauce und Apfelkren, der die Nebenhöhlen befreit. Auch Vegetarier kommen nicht zu kurz. Das Erbsenprotein-Schnitzel ist eine solide Alternative und der Spinatstrudel pures Soulfood. Ein absolutes Muss ist der Erdäpfelsalat – das Dressing mit Kürbiskernöl ist das Einzige, was kräftig genug ist, um einen Kontrast zum Fleisch zu setzen. Dazu passt ein Glas hausgener Grüner Veltliner. Da Johann Figlmüller als Weinbauer begann, ist die Auswahl erstklassig. Den Abschluss bildet der Kaiserschmarrn: Diese karamellisierten Pfannkuchenstücke sind mächtig, süß und unverzichtbar.
Vibe & Publikum
Die Renovierung 2020 hat Wunder gewirkt. Die Seele aus grünem Holz blieb erhalten, aber es wurde genug Platz geschaffen, damit man dem Nachbarn nicht den Ellbogen in die Seite stößt. Es herrscht ein energiegeladenes Summen. Überall hört man das Klirren der Weingläser und das Knuspern der Panier. Das Publikum ist eine Mischung aus staunenden Reisenden und einheimischen Familien beim Sonntagsessen. Es ist organisiertes Chaos in seiner schönsten Form. Die Kellner bewegen sich mit routinierter Hektik und balancieren Stapel übergroßer Teller durch die schmalen Lücken zwischen den Eichentischen. Sie sind Profis und urteilen nicht, wenn man nach einer „Doggy Bag“ fragt, falls das Schnitzel doch einmal siegt. Tatsächlich verpacken sie es in einer gebrandeten Tasche, noch bevor man darum bittet. Es ist ein hochprofessioneller Betrieb, der es schafft, sich trotz Weltruhm wie ein Nachbarschaftswirtshaus anzufühlen. Laut, geschäftig und durch und durch wienerisch.
Warum Einheimische es lieben
Die Wiener kennen das Geheimnis: Die Bäckerstraße bietet das bessere Erlebnis. Es ist weitläufiger, die Karte ist umfangreicher und man hat nicht das Gefühl, direkt nach dem letzten Bissen hinauskomplimentiert zu werden. Die Küche macht keine Kompromisse. Trotz der hohen Gästezahl bleibt man der alten Schule des Pfannenbackens treu. Die Fleischqualität ist konstant hoch und die Tafelspitzsuppe bleibt klar. Diese Beständigkeit verschafft Respekt in einer Stadt, die ihr Sonntagsessen sehr ernst nimmt. Zudem ist es einer der wenigen Orte im First District, an den man einen Hund, eine große Gruppe Kollegen oder die vegane Cousine mitbringen kann und jeder zufrieden ist. Es ist ein verlässlicher Anker im Stadtzentrum. Während Touristen für das Foto des Riesenschnitzels kommen, kehren die Einheimischen zurück, weil das Essen tatsächlich so schmeckt wie die Geschichte, die es repräsentiert. Es ist kein Museum, sondern eine lebendige Institution, die ihr Handwerk versteht.
Die Atmosphäre
lebhaft
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Häufig gestellte Fragen
Muss ich im Figlmüller Bäckerstraße reservieren?
Was ist das bekannteste Gericht im Figlmüller Bäckerstraße?
Gibt es im Figlmüller Bäckerstraße vegetarische Optionen?
Ist das Figlmüller Bäckerstraße für Familien und große Gruppen geeignet?
Gibt es einen Dresscode im Figlmüller Bäckerstraße?
Wie komme ich zum Figlmüller Bäckerstraße?
Auf einen Blick

Das Viertel
1. Bezirk: Innere Stadt
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