
Gasthaus Pöschl
Leger
Das Erlebnis
Lassen Sie sich nicht vom postkartenreifen Kopfsteinpflaster des Franziskanerplatz täuschen. Während andere Lokale im ersten Bezirk mit touristischen Spielereien auf Euro-Jagd gehen, konzentriert sich das Gasthaus Pöschl darauf, ein echtes Wiener Beisl zu sein. Im Besitz von Schauspieler Hanno Pöschl und Kochbuchautorin Andrea Karrer, ist dies ein Ort, an dem Einheimische tatsächlich essen. Das Interieur trifft mit dunklem Holz, Kugelleuchten und einem Kachelofen, der bei Donauwind für Gemütlichkeit sorgt, genau den richtigen Ton. Hierher kommt man nicht für Fusion oder Schaumschlägereien, sondern für Kalbsschnitzel in Goldstandard-Qualität und Reisfleisch, das wie ein Sonntag bei der Großmutter schmeckt. Es ist eng, es ist laut und es ist unverzichtbar. Sichern Sie sich im Sommer einen Tisch im Schanigarten, bestellen Sie ein kühles tschechisches Bier und beobachten Sie das Wiener Treiben. Aber rufen Sie vorher an – ohne Reservierung bleiben Sie draußen auf dem Gehsteig stehen.
Spezialitäten des Hauses
Wiener Schnitzel vom Kalb
Dieser Inbegriff des in der Pfanne gebackenen Kalbsschnitzels wird hauchdünn geklopft, in einer makellosen, goldgelben Panier gehüllt und mit einem klassischen, traditionellen österreichischen Erdäpfelsalat serviert.
Reisfleisch
Ein zutiefst tröstlicher österreichischer Klassiker: Dieser herzhafte Reis-Fleisch-Eintopf ist mit kräftigem Räucherpaprika verfeinert und wird mit frisch geriebenem Käse gekrönt.
Ausgelöstes Alt-Wiener Backhendl
Traditionelles ausgelöstes Backhuhn, das über Nacht mariniert wird, um besonders zartes Fleisch zu garantieren, bevor es perfekt frittiert und mit einem erfrischenden Erdäpfel-Gurken-Rahmsalat kombiniert wird.
Kaiserschmarrn mit Marillenröster
Zum Nachtisch wird dieser legendäre, fluffige, zerrissene Pfannkuchen leicht karamellisiert, dick mit Staubzucker bestreut und mit einem süß-sauren Marillenröster zum Dippen serviert.
Die Highlights der Karte
Das Essen hier ist eine direkte, schnörkellose Hommage an die österreichische Hausmannskost – präzise, aber nie gekünstelt. Beginnen Sie mit dem Wiener Schnitzel: Kalbfleisch, dünn geklopft, mit einer Panier, die genau so wirft, wie sie soll. Wenn Sie tiefer in die lokale Seele eintauchen wollen, wählen Sie den Tafelspitz – erstklassiges gekochtes Rindfleisch in einer kräftigen Suppe mit allen klassischen Beilagen. Das Reisfleisch ist ein weiterer Favorit, der mit rauchigem Paprika und zartem Rindfleisch überzeugt. Doch die Küche hat auch die fleischlose Fraktion nicht vergessen: Es gibt Spinat-Ricotta-Ravioli in brauner Butter oder herzhafte Linseneintöpfe mit kompakten Semmelknödeln. Sparen Sie Platz für den Kaiserschmarrn – die zerteilten Pfannkuchen sind genau richtig karamellisiert und werden mit einem kräftigen Marillenröster serviert. Es ist die Art von Mahlzeit, die in Erinnerung bleibt.
Vibe & Publikum
Stellen Sie sich darauf ein, Ihren Tischnachbarn nahezukommen. Der Gastraum ist kompakt, geprägt von Holzvertäfelungen und weißem Leinen. Es ist eng, aber genau das macht den Charme aus. Hier sitzen Studenten Schulter an Schulter mit Schauspielern und Bankangestellten aus der Nachbarschaft. Diese egalitäre Mischung sorgt für hohe Energie und konstantes Gemurmel. Wenn die Sonne scheint, verlagert sich das Geschehen auf den Franziskanerplatz. Der Schanigarten bietet Logenplätze mit Blick auf die Franziskanerkirche – einer der besten Orte der Stadt, um ein Glas Grüner Veltliner zu genießen. Der Service ist schnell und berühmt-berüchtigt effizient. Es wird nicht getrödelt, aber man wird auch nicht gehetzt. Es ist ein lebendiges Stück Wien.
Warum Einheimische es lieben
Das Gasthaus Pöschl ist eine Seltenheit in der Innenstadt: Es weigert sich beharrlich, zum Museum oder Themenpark zu werden. Die Wiener kommen immer wieder, weil die Qualität konstant bleibt und die Preise für den ersten Bezirk fair sind. Es ist ein verlässlicher Rückzugsort. Hanno Pöschl und Andrea Karrer übernahmen die alten Räumlichkeiten des Immervoll und hielten dessen Geist lebendig, während sie die Küche verfeinerten. Sie haben das Lokal zu einer Institution im Viertel gemacht, die zufällig mitten im Stadtzentrum liegt. Man bekommt erstklassige Küche ohne den Pomp weißer Handschuhe – ein kluger, ehrlicher Deal. Für viele ist ein Essen hier kein besonderer Anlass, sondern einfach so, wie das Leben in Wien schmecken sollte.
Die Atmosphäre
gemütlich
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Häufig gestellte Fragen
Benötige ich eine Reservierung für das Gasthaus Pöschl?
Gibt es eine Kleiderordnung im Gasthaus Pöschl?
Welche Gerichte sollte man im Gasthaus Pöschl unbedingt probieren?
Gibt es vegetarische Optionen im Gasthaus Pöschl?
Verfügt das Gasthaus Pöschl über Außenplätze?
Wie teuer ist ein Essen im Gasthaus Pöschl?
Auf einen Blick

Das Viertel
1. Bezirk: Innere Stadt
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