
Haus der Musik
Museum
Über das Erlebnis
Erwarten Sie keinen ruhigen Nachmittag mit dem Anstarren staubiger Manuskripte. Das Haus der Musik ist ein lautstarker, taktiler, vierstöckiger Spielplatz für Ihre Ohren. Im ehemaligen Palais Archduke Karl in der Seilerstätte 30 gelegen, befindet es sich exakt an dem Ort, an dem 1842 die Wiener Philharmoniker gegründet wurden. Es schlägt die Brücke zwischen der bedeutenden klassischen Vergangenheit der Stadt und futuristischer Sound-Technologie. Sie beginnen Ihre Tour zwischen den persönlichen Gegenständen des Orchestergründers Otto Nicolai, bevor Sie in die Sonosphäre aufsteigen. Hier wird es experimentell: Sie können Schallwellen manipulieren, die Grenzen Ihres eigenen Gehörs testen oder lauschen, was ein Fötus im Mutterleib hört. Weiter oben finden Sie Gedenkstätten für die großen Namen wie Mozart und Beethoven, aber mit einem modernen Twist. Sie können mit digitalen Würfeln einen Walzer komponieren oder an der Station „Namadeus“ Ihren Namen in eine Melodie verwandeln. Das eigentliche Highlight ist der Virtuelle Dirigent. Sie stehen auf einem Podest, greifen sich einen digitalen Taktstock und versuchen, die Wiener Philharmoniker auf einer riesigen Leinwand zu dirigieren. Wenn Sie zu schnell wedeln oder den Rhythmus verlieren, hören die Musiker buchstäblich auf zu spielen, um Sie zurechtzuweisen. Es macht Spaß, ist leicht stressig und durch und durch wienerisch.
Geschichte & Bedeutung

Das Museum befindet sich im Palais Archduke Karl, einer edlen Residenz aus dem 19. Jahrhundert im ersten Bezirk. Zwischen 1841 und 1847 lebte hier der Komponist Otto Nicolai. Er nutzte diese Räume, um 1842 das erste Konzert der Wiener Philharmoniker überhaupt zu organisieren. Mitte der 90er Jahre beschloss eine Gruppe von Klangwissenschaftlern und Künstlern, dass die Stadt einen Ort brauchte, der mehr bietet als nur die Ausstellung alter Violinen. Der Bau begann 1998 mit Unterstützung von vier großen Universitäten. Das Haus der Musik wurde am 15. Juni 2000 als erstes interaktives Klangmuseum des Landes eröffnet. Zwei Jahre später erhielt es den Österreichischen Museumspreis. Heute zieht es jährlich rund 200.000 Besucher an, die wegen der Technik ebenso wie wegen der Geschichte kommen.
Die Sammlungen

Die erste Etage ist das offizielle Zuhause des Museums der Wiener Philharmoniker. Sie spazieren hier durch die tatsächliche Wohnung von Otto Nicolai. Schauen Sie sich das Gründungsdekret von 1842 und das Programm ihres ersten Auftritts an. Für Technik-Begeisterte ist es eine Goldgrube voller Originalpartituren und persönlicher Taktstöcke von Legenden wie Herbert von Karajan. Im dritten Stock verlagert sich der Fokus auf die Titanen der Wiener Musik. Jeder Raum ist ein tiefer Einblick in das Leben eines bestimmten Meisters. Sie finden hier Haydn, Mozart, Beethoven, Schubert, Strauss II und Mahler. Vergessen Sie langweilige Hinweisschilder. Diese Räume nutzen Hologramme und Manuskripte, um die menschliche Seite der Genies zu zeigen (Rivalitäten und Eigenheiten inklusive). Verpassen Sie nicht die Installation „Namadeus“. Sie nutzt ein von Mozart erfundenes Musikwürfelspiel, um Ihren Namen in eine einzigartige Melodie des 18. Jahrhunderts zu verwandeln. Es ist ein cleverer Weg, 200 Jahre alte Geschichte persönlich erlebbar zu machen.
Must-See Exponate

Begeben Sie sich in den zweiten Stock zur Sonosphäre. Dies ist das experimentelle Herz des Museums, wo Akustik zu einem physischen Erlebnis wird. Sie können auf übergroßen Instrumenten spielen, mit Resonanz experimentieren und Klanglabore betreten, um zu sehen, wie Ihr Gehirn Tonhöhen verarbeitet. Das Highlight für die meisten ist der Virtuelle Dirigent im obersten Stockwerk. Sie nehmen auf dem Pult vor einer hochauflösenden Projektion des weltberühmten Orchesters Platz. Wählen Sie ein Stück wie die „An der schönen blauen Donau“ und fangen Sie an zu dirigieren. Die Musiker reagieren auf Ihr tatsächliches Tempo. Aber seien Sie gewarnt: Die virtuellen Philharmoniker haben null Geduld für schlechtes Timing. Wenn Sie zu langsam oder fahrig sind, legen sie ihre Instrumente beiseite und erteilen Ihnen eine verbale Abreibung. Schnappen Sie sich Ihre Haus der Musik Tickets und nutzen Sie danach die Klaviertreppe. Jede Stufe auf dem Weg zur nächsten Etage spielt eine andere Note. Es ist simpel, effektiv und hält die Energie hoch.
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experience
concert
bus tour
walking tourWichtige Tipps für Besucher
- Kommen Sie spät. Das Museum ist bis 22
00 Uhr geöffnet. Besuchen Sie es nach 19:00 Uhr, um Schulklassen zu vermeiden.
Seien Sie beim Virtuellen Dirigenten nicht empfindlich. Die Beleidigungen des Orchesters gehören zum Charme dazu.
Sparen Sie Geld mit dem „Mozart & More“-Kombiticket, wenn Sie auch das Mozarthaus Vienna besuchen möchten.
Bringen Sie die Kinder mit. Die Labore der Sonosphäre und die riesigen Instrumente sind für haptische Erlebnisse gemacht.
Nehmen Sie die Treppe. Die Klaviertreppe macht mehr Spaß als der Aufzug und ist das kleine Beintraining wert.
Beste Reisezeit
"Kommen Sie pünktlich um 10:00 Uhr, um dem Andrang zuvorzukommen, oder warten Sie bis nach 19:00 Uhr für einen friedlichen Abendbesuch."
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Häufig gestellte Fragen
Wie erreiche ich das Haus der Musik mit öffentlichen Verkehrsmitteln?
Welche berühmten Sehenswürdigkeiten befinden sich in der Nähe vom Haus der Musik?
Darf ich im Haus der Musik Fotos und Videos machen?
Warum ist das Gebäude vom Haus der Musik historisch bedeutsam?
Ist das Haus der Musik eine gute Aktivität für einen Regentag in Wien?
Muss ich meine eigenen Kopfhörer in das Haus der Musik mitbringen?
Was ist das Exponat „Virtueller Dirigent“ im Haus der Musik?
Gibt es Gastronomieangebote direkt im Haus der Musik?
Wie sind die Öffnungszeiten von Haus der Musik?
Wie viel kostet der Eintritt bei Haus der Musik?
Wie viel Zeit sollte ich für Haus der Musik einplanen?
Ist Haus der Musik barrierefrei zugänglich?
Auf einen Blick

Das Viertel
1. Bezirk: Innere Stadt
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