
Griechenbeisl
Leger
Das Erlebnis
Besuchen Sie das Griechenbeisl nicht nur wegen des Essens. Kommen Sie hierher, weil Sie in einem Gebäude sitzen, in dem bereits seit 1447 Bier ausgeschenkt wird. Es ist das älteste Restaurant in Vienna, versteckt am Fleischmarkt in der Innere Stadt. Sie gehen an dicken Steinmauern vorbei und ducken sich unter niedrigen Gewölbedecken, unter denen einst griechische und levantinische Kaufleute Schutz suchten. Der Ort wirkt wie ein mittelalterliches Labyrinth aus schwach beleuchteten, holzgetäfelten Räumen – kompromisslos traditionell. Während die Preise den legendären Status widerspiegeln, bleibt das Erlebnis in der ehrlichen, deftigen österreichischen Küche verwurzelt. Sie hören das Zupfen einer Zither, während Sie auf Stühlen sitzen, auf denen schon von Mozart bis Mark Twain jeder Platz genommen hat. Es ist kein Museum, aber es ist das nächste, was man einem Abendessen in einem solchen nahekommt, während man gleichzeitig eine erstklassige Mahlzeit genießt.
Spezialitäten des Hauses
Wiener Schnitzel vom Kalb
Eine makellose Ausführung des österreichischen Klassikers: hauchdünn geklopftes Kalbfleisch, goldbraun und knusprig paniert, serviert mit einem traditionellen Erdäpfel-Vogerlsalat.
Wiener Tafelspitz
Der König der österreichischen Rindfleischgerichte, langsam mit Wurzelgemüse und aromatischen Gewürzen gesotten, begleitet von Röstkartoffeln, cremiger Schnittlauchsauce und scharfem Apfelkren.
Knusprige Stelze vom Roggenschwein
Eine prächtige, knusprig gebratene Schweinsstelze zum Teilen, angerichtet mit einem intensiv aromatischen Chorizo-Speck-Sauerkraut, frischem Senf und scharfem Meerrettich.
Kaiserschmarren
Ein herrlich fluffiger, zerzupfter und karamellisierter Pfannkuchen, mit Staubzucker bestäubt und direkt aus der Pfanne mit einem süß-sauren, hausgemachten Zwetschkenröster serviert.
Die kulinarischen Highlights
Die Speisekarte des Griechenbeisl ist eine direkte Landkarte der alten österreichisch-ungarischen Monarchie. Beginnen Sie mit dem Wiener Schnitzel. Es ist klassisches Kalbfleisch, dünn geklopft, präzise paniert und gebacken, bis die Panier goldene Wellen schlägt. Für den größeren Hunger empfiehlt sich der Tafelspitz. Dies war das Lieblingsgericht von Kaiser Franz Joseph – gekochtes Rindfleisch, das hier mit einem scharfen Apfelkren serviert wird, der die Reichhaltigkeit perfekt ausbalanciert. Auch Vegetarier kommen auf ihre Kosten: Das Pilzragout mit Trüffelöl und Semmelknödeln steht jedem Steak in nichts nach. Sparen Sie aber unbedingt Platz für den Kaiserschmarren. Diese zerzupften, karamellisierten Pfannkuchen gehören zu den besten im Bezirk. Sie werden heiß in der Pfanne mit einem säuerlichen Zwetschkenröster serviert. Die Portion ist riesig – teilen Sie sie oder planen Sie ein, das Frühstück am nächsten Tag ausfallen zu lassen.
Ambiente & Atmosphäre
Die Atmosphäre ist pure Inszenierung der alten Welt. Es stehen mehrere Räume zur Auswahl, aber das Mark-Twain-Zimmer ist der Ort, an dem Sie sitzen möchten. Schauen Sie sich die Wände genau an, um Signaturen von Beethoven und Schubert zu entdecken, die im Putz verewigt sind. Das Publikum ist eine Mischung aus Touristen, die ein legendäres Ziel abhaken, und wohlhabenden Einheimischen, die Geburtstage feiern. Es ist laut, belebt und duftet nach Schweinebraten und Geschichte. Trotz der Berühmtheit ist der Service nicht steif, sondern effizient und professionell auf die klassische Wiener Art. An den meisten Abenden gibt es Live-Musik; oft wandert ein Akkordeon- oder Zitherspieler durch die Räume. Woanders könnte das kitschig wirken, hier passt es einfach. Es ist ein Ort, an dem man mit einem schweren Glas Pilsner Urquell anstößt und das Gefühl hat, drei Jahrhunderte in der Zeit zurückgereist zu sein.
Warum die Einheimischen es lieben
Die Wiener sind stolz auf ihre Geschichte, und das Griechenbeisl ist ein Eckpfeiler davon. Man kommt aber nicht nur wegen des Erbes hierher, sondern auch, weil hier 1852 zum ersten Mal in der Stadt Pilsner Urquell ausgeschenkt wurde. Wenn das Wetter mitspielt, tauschen Sie das dunkle Interieur gegen den Innenhof. Er ist ein ruhiger, efeubewachsener Rückzugsort vom Trubel am Stephansdom, der nur wenige Blocks entfernt ist. Hier kann man bei einem kühlen Fassbier den Stadtlärm vergessen. Während neuere Lokale versuchen, die österreichische Küche neu zu erfinden, schätzen die Einheimischen, dass sich dieses Wirtshaus nie verändert. Die Qualität ist beständig. Man weiß genau, wie das Schnitzel jedes Mal schmecken wird. In einer Stadt, die Tradition über fast alles andere stellt, ist diese Verlässlichkeit jeden Groschen wert.
Die Atmosphäre
rustikal
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Häufig gestellte Fragen
Benötige ich eine Reservierung für das Griechenbeisl?
Welche Spezialitäten sollte man im Griechenbeisl probieren?
Gibt es im Griechenbeisl vegetarische Optionen?
Verfügt das Griechenbeisl über Sitzplätze im Freien?
Gibt es eine Kleiderordnung im Griechenbeisl?
Wie erreiche ich das Griechenbeisl und wo befindet es sich?
Auf einen Blick

Das Viertel
1. Bezirk: Innere Stadt
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