
Náměstí Republiky
Sehenswürdigkeit
Über das Erlebnis
Náměstí Republiky ist der Ort, an dem Prague aufhört, sich wie ein Museum zu verhalten, und beginnt, wie eine echte Stadt zu leben. Es liegt direkt an der Linie des alten Wassergrabens zwischen der Old Town und der New Town. Hier treffen Banker in Anzügen auf Einheimische mit Einkaufstüten, während Reisende die kontrastreiche Skyline bestaunen. Ihm fehlt der polierte Glanz einer Touristenfalle wie am Old Town Square. Und genau deshalb werden Sie es lieben. Ein lebendiger, arbeitender Platz.
Eine Seite ist von dunklem, gotischem Stein geprägt. Die andere Seite ist eine goldverzierte Art Nouveau Explosion. Der Powder Tower sieht aus wie eine mittelalterliche Festung. Direkt daneben erstrahlt das Municipal House in Pastellfarben und geschwungenen Kurven. Der Kontrast erzählt die Geschichte, wie die Stadt von einem mittelalterlichen Königreich zu einer modernen Republik heranwuchs. Ein riesiger Verkehrsknotenpunkt. Hier mischen sich den ganzen Tag über Berufstätige und Shopper.
Der Platz wird vom Palladium dominiert. Dieses Einkaufszentrum verbirgt sich hinter einer historischen Militärfassade. Es bietet ein modernes Einkaufserlebnis. Die umliegenden Straßen sind voller Cafés und prachtvoller Theater. Hier finden Sie auch saisonale Märkte. Man riecht gebratenen Schinken und hört Straßenmusikanten. Es ist der perfekte Ort für alle, die das echte Prague sehen wollen. Er ist barrierefrei und zentral gelegen.
Geschichte & Bedeutung

Dieser Platz entstand ursprünglich als Verteidigungsgraben im 14. Jahrhundert. King Wenceslas IV baute hier im Jahr 1380 seinen Royal Court. Er blieb über ein Jahrhundert lang der Sitz der böhmischen Könige. Monarchen wie Sigismund of Luxembourg lebten hier. Jede Krönung begann hier auf der Royal Route. Dazu gehörten Albert II im Jahr 1438 und Ferdinand V im Jahr 1836. Doch schließlich zogen die Royals zurück auf die Burg. Ein Feuer verwüstete den Ort im Jahr 1689. Bis 1776 war er die Králodvorská-Kaserne. 1902 wurden die alten Ruinen abgerissen, um Platz für das Municipal House zu schaffen. Die neue Republic gab dem Platz 1918 seinen Namen. Es ist ein historischer Ort.
Architektonische Dichotomie: Gotische Pracht und Art Nouveau Eleganz

Der architektonische Kontrast hier ist unübersehbar. Der Powder Tower ist ein Ungetüm aus dem 15. Jahrhundert. Er ist dunkel und rußbedeckt. Er sieht aus wie eine mittelalterliche Festung. Er war eines der dreizehn ursprünglichen Tore zur Verteidigung. Direkt daneben steht das Municipal House. Es ist der Höhepunkt des tschechischen Art Nouveau. Pastellfarben und Goldverzierungen treffen auf geschwungene Formen. Es wurde zwischen 1905 und 1911 erbaut, um den Nationalstolz zu demonstrieren.
Der Eingang liegt an einer Ecke, um Besucher willkommen zu heißen. Es wirkt eher wie ein Pariser Palast als ein tschechisches Amtshaus. Gehen Sie hinein für einen Kaffee oder ein Glas Wein. Oder besuchen Sie eine Vorstellung in der Smetana Hall. Sie bietet Platz für 1.200 Personen. Es fühlt sich wie eine Zeitkapsel an. Die Innendetails sind unglaublich. Achten Sie auf die Gemälde von Alfons Mucha und die filigranen Schmiedearbeiten. Die Akustik in der Smetana Hall ist legendär. Es bleibt eines der am besten erhaltenen Interieurs in Europa.
Die Echos des Royal Court und der Royal Route

Im Jahr 1380 zog King Wenceslas IV aus der Burg aus. Er baute den Royal Court hier an der Stadtmauer. So war der König nah bei den Kaufleuten. Ein Jahrhundert lang war dies das Machtzentrum des böhmischen Königreichs. Da der König hier lebte, begann auch die Royal Route hier. Jeder neue König versammelte seinen Adel auf diesem Platz. Sie marschierten durch die Celetná, überquerten die Charles Bridge und stiegen zum Dom für die Krönung hinauf. Albert II begann diese Tradition 1438. Sie endete 1836. Der Palast wurde schließlich zur Kaserne. Das war eine große Veränderung. Später riss die Stadt die verfallenden Gebäude ab, um den heutigen Platz zu schaffen. Doch die Geschichte der Könige ist immer noch in den Steinen spürbar.
Kommerzielle Metamorphose: Von der Kaserne zum modernen Einzelhandel

Heute dreht sich auf dem Platz alles um den Handel. Palladium ist der Hauptanziehungspunkt. Früher war es die Josef Barracks. Beim Ausheben des Fundaments fand man romanische Ruinen aus dem 12. Jahrhundert. Heute beherbergt es 200 Geschäfte und eine riesige Restaurant-Ebene. Es ist das größte Einkaufszentrum im Bezirk Prague 1. Hier finden Sie internationale Marken und lokale Boutiquen.
Gegenüber liegt das Kotva. Es ist ein sechseckiger Betonblock aus den 1970er Jahren. Manche finden es hässlich. Aber es ist pure kommunistische Brutalismus-Architektur. Diese beiden Gebäude definieren das Viertel. Auch die Czech National Bank befindet sich in der Nähe. Zusammen machen sie den Platz zu einem Finanzzentrum. Man kann hier im selben Block einen Designeranzug kaufen und eine Sinfonie hören. Es ist ein autarkes städtisches Ökosystem. Es funktioniert perfekt für Einheimische und Touristen.
Subterrane Ästhetik: Das künstlerische Erbe der Prague Metro

Ignorieren Sie den Untergrund nicht. Die Metrostation hier ist ein Meisterwerk des Designs aus den 1980er Jahren. Beim Bau der Line B wollte man, dass die Metro wie eine Galerie wirkt. Gehen Sie hinunter zu den Bahnsteigen. Die Wände sind mit Tausenden von gepressten Glasfliesen verziert. Sie sehen aus wie riesige Konvexlinsen. Der Künstler František Vízner entwarf sie mit industriellen Techniken.
Das Glas fängt das Licht in Bernstein- und Goldtönen ein. Es ist ein warmer, schöner Raum für den Arbeitsweg. Die Stadt nutzt Teile der Station sogar für moderne Kunst-Pop-ups. Das beweist, dass tschechische Glaskunst überall hingehört. Nehmen Sie sich einen Moment Zeit, um sich umzusehen, bevor Sie in den Zug steigen. Es ist ein einzigartiges Erlebnis unter der Erde.
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walking tourWichtige Tipps für Besucher
Steigen Sie auf den Powder Tower. Es sind 186 steile Stufen bis nach oben. Der Blick auf die Türme der Old Town ist die Mühe wert. Jeden Cent wert.
Achten Sie auf die Metro-Wände. Diese Glasfliesen stammen von František Vízner. Sie sind eine Design-Ikone der 1980er Jahre.
Vorsicht bei den Schinkenständen. Sie verkaufen Old Prague Ham nach Gewicht. Eine einzige Scheibe kann ein Vermögen kosten, wenn man nicht vorsichtig ist.
Meiden Sie den Platz zum Mittagessen. Gehen Sie fünf Minuten in die Seitenstraßen. Dort finden Sie lokale Kantinen oder Cafés wie das Kavárna Místo zu besseren Preisen.
Suchen Sie nach Kombitickets. Die Kasse des Municipal House bietet oft Architekturführungen zusammen mit Kunstausstellungen an.
Holen Sie sich den Prague Visitor Pass. Er deckt Ihre Straßenbahnfahrten ab und ermöglicht Ihnen den kostenlosen Eintritt in den Powder Tower.
Beste Reisezeit
"Besuchen Sie den Platz im April oder Mai für das beste Wanderwetter. Oder kommen Sie Ende November zu den Weihnachtsmärkten. Diese sind meist weniger überlaufen als die auf dem Old Town Square."
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Häufig gestellte Fragen
Wie komme ich zum Náměstí Republiky?
Gibt es gute Einkaufsmöglichkeiten am Náměstí Republiky?
Was sind die besten Fotospots am Náměstí Republiky?
Gibt es Restaurants in der Nähe des Náměstí Republiky?
Was befindet sich noch in der Nähe des Náměstí Republiky?
Wie sieht die Geschichte des Náměstí Republiky aus?
Gibt es am Náměstí Republiky Weihnachtsmärkte?
Lohnt sich ein Besuch der Prague Metro Station am Náměstí Republiky?
Wie sind die Öffnungszeiten von Náměstí Republiky?
Wie viel kostet der Eintritt bei Náměstí Republiky?
Wie viel Zeit sollte ich für Náměstí Republiky einplanen?
Ist Náměstí Republiky barrierefrei zugänglich?
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